Ahrens blickt auf eine lange Verbandsbiografie zurück. 1988 gründete er gemeinsam mit Martin Rose die Kolpingsfamilie Wuppertal-Sonnborn. Später übernahm er dort und in der Kolpingjugend verschiedene Leitungsaufgaben, unter anderem als Diözesanleiter der Kolpingjugend (1993–1999) und seit 1999 als Vorsitzender der Kolpingsfamilie.
Zukunftsgerichteter Blick
In seiner Vorstellung warb Ahrens für einen zukunftsgerichteten Blick. "Wir haben eine eigene KI, eine Kolping-Intelligenz", sagte er. Diese gelte es zu nutzen, um Ideen zu entwickeln und sich für die eigenen Werte einzusetzen. Es gehe darum, "zu sehen, wo wir gebraucht werden und wo wir anpacken können".
Nach der Wahl wurde Ahrens mit Applaus begrüßt und erhielt als symbolisches Geschenk einen Bauhelm. "Damit fühle ich mich wohl, das passt! Ein Helm steht für Sicherheit und Verantwortung, für das Anpacken und das Mitgestalten", so Reinhard Ahrens.