Christen treffen sich zu ökumenischem Gottesdienst vor DFB-Pokalfinale

"Völlig losgelöst"

Vor dem diesjährigen DFB-Pokalfinale am 23. Mai in Berlin laden die Evangelische Kirche in Deutschland und die katholische Deutsche Bischofskonferenz zu einem ökumenischen Gottesdienst ein. Sportbischof Stefan Oster feiert ihn mit.

Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche / © Christoph Soeder (dpa)
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche / © Christoph Soeder ( dpa )

Vor dem diesjährigen DFB-Pokalfinale am 23. Mai in Berlin laden die beiden großen christlichen Kirchen zu einem ökumenischen Gottesdienst ein. Er steht unter dem Leitthema "Völlig losgelöst", wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Deutsche Bischofskonferenz am Dienstag ankündigten. 

Bischof Dr. Stefan Oster SDB mit Fußball / © Susanne Schmidt (Bistum Passau)
Bischof Dr. Stefan Oster SDB mit Fußball / © Susanne Schmidt ( Bistum Passau )

Am Abend des 23. Mai treffen ab 20 Uhr im Berliner Olympiastadion die Mannschaften des FC Bayern München und des VfB Stuttgart aufeinander. Schon am Mittag (12 Uhr) findet der Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche statt. 

Geleitet wird er vom Sportbischof der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, dem Passauer Bischof Stefan Oster, und dem Sportbeauftragten der EKD, dem rheinischen Präses Thorsten Latzel. Zu den Mitwirkenden zählen DFB-Präsident Bernd Neuendorf sowie Vertreterinnen und Vertreter von Fangruppen und Polizei.

Ökumene

Der Begriff "Ökumene" stammt aus dem Griechischen und heißt wörtlich übersetzt "die ganze bewohnte Erde". Gemeint sind die Bemühungen um die Einheit aller getrennten Christen. Die Ökumenische Bewegung ging zunächst von evangelischer Seite aus; als Beginn gilt die Weltmissionskonferenz von Edinburgh im Jahr 1910. Sie führte 1948 zur Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Weltkirchenrat, ÖRK) mit Sitz in Genf. Ihm gehören heute 349 reformatorische, anglikanische und orthodoxe Kirchen mit 560 Millionen Christen in 110 Ländern an.

Bewegung in der Ökumene / © Paul Sklorz (KNA)
Bewegung in der Ökumene / © Paul Sklorz ( KNA )
Quelle:
KNA