Papst Leo XIV. ist für die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung Annegret Kramp-Karrenbauer ein mutiger Mann. "Derzeit gibt es zu viele lähmende Angsterzählungen – da brauchen wir Veranstaltungen, die auffordern, mutig zu sein. Diesen Mut hat auch Papst Leo bewiesen", sagte Kramp-Karrenbauer der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mit Blick auf den anstehenden Katholikentag in Würzburg. Er steht unter dem Leitwort "Hab Mut, steh auf!".
Mut beweise der Papst, so die CDU-Politikerin; "und zwar nicht, indem er oberflächliche politische Botschaften aussendet, sondern indem er auf die Kernbotschaft des Evangeliums verweist". Leo XIV., der seit einem Jahr im Amt ist, hatte jüngst deutliche Kritik an seiner Person durch US-Präsident Donald Trump klar zurückgewiesen.
"Er stellt sich hin, und für ihn ist klar: 'Dafür bin ich gewählt worden, um genau das zu verkünden'", führte die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung aus. "Und da bleibt er auch von Trumps Äußerungen unbeeindruckt". So einen Mut erhofft sich Kramp-Karrenbauer auch vom Katholikentag vom 13. bis 17. Mai in Würzburg. "Wir haben keine Angst vor der Zukunft. Denn wenn es eine Erzählung gibt, bei der das Happy End inkludiert ist, dann das Christentum."