Der emeritierte Bamberger Erzbischof Ludwig Schick schreibt ab und zu probeweise Predigten oder andere Texte mit Künstlicher Intelligenz (KI), nutzt diese aber nicht. Er wolle die KI damit testen, schreibt Schick in einem Post auf Facebook. Diese "sterilen Texte" seien nicht immer richtig, dafür aber oft hoffnungslos.
Seine Sorge sei, dass KI die Mitmenschlichkeit untergrabe, so der Bischof weiter. "Zusammen mit Wert und Gefahren der KI sollte über den Menschen und die Menschlichkeit diskutiert werden." So könne KI für bestimmte Prozesse sinnvoll genutzt werden, zeigte er sich überzeugt. Dadurch lasse sich mehr Zeit für Gemeinschaft und soziales Leben gewinnen. KI könne zudem einige Jobs gut ersetzen, so Schick weiter. Er befürchte aber nicht, dass sie zukünftig allen die Arbeit wegnehme.