Papst Leo XIV. empfängt Islands Präsidentin im Vatikan

Gespräche über internationale Konflikte

Seit die Supermächte um Einfluss in der Arktis ringen, sind nordische Inselstaaten international wichtiger denn je. Das weiß auch Papst Leo XIV. Er hat nun Islands Präsidentin Halla Tómasdóttir in einer Audienz empfangen.

Papst Leo XIV. empfängt Halla Tómasdóttir, Staatspräsidentin von Island, am 4. Mai 2026 im Vatikan / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Leo XIV. empfängt Halla Tómasdóttir, Staatspräsidentin von Island, am 4. Mai 2026 im Vatikan / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Papst Leo XIV. hat die seit knapp zwei Jahren amtierende isländische Staatspräsidentin Halla Tómasdóttir in Audienz empfangen. Das teilte das vatikanische Presseamt am Montag mit. Anschließend führte die 57-Jährige Gespräche mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und Außenminister Paul Gallagher.

Kirche in Island / © Rudolf Kirchner (Pexels)
Kirche in Island / © Rudolf Kirchner ( Pexels )

In den Gesprächen ging es laut Vatikan um den "positiven Beitrag der örtlichen katholischen Kirche zum Gemeinwohl". Ferner seien regionale und internationale Fragen erörtert worden. Vor allem sei es um Konflikte, um Dialog und um Friedensperspektiven gegangen.

Anders als das benachbarte Grönland ist Island seit 1918 ein souveräner Staat und gehört nicht mehr zu Dänemark. In diesem Jahr entscheiden die Isländer über eine mögliche Mitgliedschaft in der EU. Die große Mehrheit der Einwohner sind Lutheraner, die katholische Kirche bildet mit rund 15.000 Mitgliedern eine kleine Minderheit. Einziges Bistum des Landes ist Reykjavik.

Quelle:
KNA