Im Erzbistum Freiburg werden – wie auch 2025 – in diesem Jahr zwei neue Priester geweiht. Am 10. Mai wird Erzbischof Stephan Burger im Freiburger Münster dem 33-jährigen Lukas Röder und dem 44-jährigen Markus Rombach das Weihesakrament spenden. Der Festgottesdienst beginnt um 14.30 Uhr und wird durch die Erzdiözese live übertragen.
Lukas Röder stammt aus Lauda-Königshofen und war zuletzt Diakon in Wiesloch. Er ist ausgebildeter Elektroniker für Betriebstechnik. Den entscheidenden Moment erlebte er bei seiner ersten Heiligen Kommunion: "In der Begegnung mit Jesus in der Eucharistie wurde etwas in mir grundgelegt, das meinen Glaubensweg bis heute trägt."
Nach einer Ausbildung zum Elektroniker holte er das Abitur im Spätberufenenseminar St. Matthias nach und studierte Theologie in Freiburg und Rom. Die Priesterweihe versteht er als Antwort auf Gottes Ruf, der durch ihn wirken will.
Markus Rombach kommt aus Lenzkirch. Als Pastoralassistent und Diakon war er in Tauberbischofsheim tätig. Vor seiner Entscheidung, Priester zu werden, arbeitete er als Grund- und Hauptschullehrer. Es sei ihm wichtig, alle Altersgruppen anzusprechen. Für Rombach ist Glaube "eine lebendige Beziehung zu Gott, vergleichbar mit der zu einem Ehepartner oder guten Freund".
Er engagierte sich als Kommunionhelfer, Organist, Kantor und in verschiedenen kirchlichen Gremien wie dem Pfarrgemeinderat. Besonders prägend waren für ihn Liedtexte, Bibelverse und Gespräche, die ihn immer wieder zum Nachdenken über seinen Lebensweg anregten. Diese bewegten ihn auch 2019 ins Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg einzutreten.