Diözesanjugendseelsorger Ralf Meyer im Bistum Münster verabschiedet

Wechsel als Pastor nach Bocholt

Er nimmt nach sechs Jahren Abschied von der Jugendburg Gemen. Als Burgkaplan und Diözesanjugendseelsorger zieht Ralf Meyer eine dankbare Bilanz. Für ihn war die Zeit ein Geschenk. Nun folgt für den Geistlichen der Wechsel nach Bocholt.

Jugendburg Gemen / © sadman (shutterstock)

Mit einem persönlichen Gottesdienst ist Ralf Meyer als Burgkaplan und Diözesanjugendseelsorger verabschiedet worden. Nach sechs Jahren auf der Jugendburg Gemen zieht der Geistliche weiter an seinen künftigen Einsatzort in Bocholt.

Zusammen mit Pfarrer Christoph Hendrix (links) stand Ralf Meyer seinem Abschiedsgottesdienst von der Jugendburg vor.  / © Gudrun Niewöhner  (Bistum Münster)
Zusammen mit Pfarrer Christoph Hendrix (links) stand Ralf Meyer seinem Abschiedsgottesdienst von der Jugendburg vor. / © Gudrun Niewöhner ( Bistum Münster )

Vor Familie, Freunden und Kollegen sowie Weihbischof Dr. Christoph Hegge bezeichnete Meyer die vergangenen sechs Jahre als ein Geschenk. In seiner Predigt in einem Gottesdienst zum Abschied betonte er, dass ihm die Jugendburg zu einer "festen Burg" und einer Heimat geworden sei. Trotz des erschwerten Einstiegs unter Corona-Bedingungen habe er die Zeit genutzt, um gemeinsam mit jungen Menschen den Glauben erfahrbar zu machen und Neues auszuprobieren. Im Zentrum habe dabei stets die Menschlichkeit und Gastfreundschaft des Burgteams gestanden.

Ralf Meyer

"Jetzt steht ein Spurwechsel an."

Zum Abschied würdigten verschiedene Weggefährten Meyers Arbeit. Die pädagogische Leiterin Charlotte Friede dankte ihm im Namen des Teams, während Beate Willenbrink für das Bistum Münster und Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing für die Stadt Borken ihren Dank aussprachen. Meyer hat seine Zelte auf der Burg bereits abgebrochen und blickt nun mit Neugier auf seine kommenden Aufgaben als Pastor in Bocholt. 

Bistum Münster

Mit rund 1,59 Millionen Katholikinnen und Katholiken ist das Bistum Münster die mitgliederstärkste Diözese in Deutschland. Aber auch hier hat die Kirche mit schwindenden Mitgliederzahlen und den Folgen daraus zu kämpfen. Zwar rechnet das Bistum für das laufende Jahr mit Kirchensteuereinnahmen von rund 454,7 Millionen Euro. Die "Kirchensteuerkraft" – also das, was sich die Diözese mit dem Geld leisten kann – lässt aber stark nach: Bis 2060 soll sie sich im Vergleich zu 2017 halbiert haben.

Sankt-Paulus-Dom in Münster. / © Jörg Loeffke (KNA)
Sankt-Paulus-Dom in Münster. / © Jörg Loeffke ( KNA )
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