Das Bistum Eichstätt rechnet für dieses Jahr mit einem Plus von 721.500 Euro. Die Gesamterträge werden laut am Mittwoch vorgestelltem Haushaltsplan mit 180,4 Millionen Euro veranschlagt (2025: 183 Millionen). Die Gesamtaufwendungen sind mit
179,7 Millionen Euro veranschlagt (2025: 183 Millionen).
Größter Ertragsposten sind die Kirchensteuereinnahmen, wie es hieß. Sie dürften dieses Jahr 104,2 Millionen Euro betragen (2025: 106,4 Millionen). Diese Einnahmen machen dem Bistum zufolge rund 58 Prozent der Gesamterträge aus.
Den zweitgrößten Ertragsposten bilden demnach Zuschüsse mit 37,4 Millionen Euro (2025: 35,6 Millionen). Der Anstieg liege an einer verbesserten Schulfinanzierung und steigenden Schülerzahlen. Diese Gelder der öffentlichen Hand seien hauptsächlich für Betriebs- und Personalkosten der diözesanen Schulen bestimmt.
Erlöse aus der IT-Abteilung
Bei den Umsatzerlösen rechnet die Diözese mit Einnahmen von 27,2 Millionen Euro (2025: 26,9 Millionen). Die Erlöse kämen hauptsächlich aus Betrieben gewerblicher Art sowie aus Dienstleistungen, die die IT-Abteilung der Diözese für andere Bistümer erbringt.
Von den Aufwendungen fließt über die Hälfte ins Personal, wie es weiter hieß. Ein Großteil gehe in den Bereich "Pastoral und kirchliches Leben". Damit finanziere die Diözese insbesondere die Seelsorge in den Pfarrverbänden und Pfarreien. So ermögliche man, dass die Kirche vor Ort erfahrbar bleibe, sagte Alfred Rottler, der das Bistum als Diözesanadministrator übergangsweise leitet, bis es einen neuen Bischof bekommt.
Millionen für Sozialdienste
Darüber hinaus erhalten die diözesanen Schulen laut Mitteilung 31,6 Millionen Euro zur Deckung laufender Sach- und Personalkosten. Rund 9 Millionen Euro seien als Zuschuss für die Kirchenstiftungen geplant, größtenteils im Rahmen der Pfarreienfinanzierung.
Mit 6,8 Millionen Euro fördere die Diözese unter anderem den diözesanen Caritasverband, den Sozialdienst Katholischer Frauen, die Christliche Arbeiterhilfe und den Malteser-Hilfsdienst. 1,2 Millionen Euro seien ferner für die
Erwachsenen- und Medienbildung vorgesehen.
Vergangenen August hatte das Bistum bekanntgegeben, 2024 ein Minus von 2,3 Millionen Euro erwirtschaftet zu haben. Für 2025 hatte man zuvor ein Plus von etwa 18.000 Euro veranschlagt. Die Abschlusszahlen stehen noch aus.