Drei von vier Menschen in Deutschland sind dagegen, dass für mehr Wirtschaftswachstum ein Feiertag abgeschafft wird. Lediglich rund jeder Fünfte (21 Prozent) begrüßt den Vorschlag, wie aus einer Forsa-Umfrage von RTL und dem Magazin "Stern" hervorgeht. Von den Erwerbstätigen sprechen sich demnach nur 16 Prozent für eine Abschaffung eines Feiertags aus, 82 Prozent lehnen das ab.
Mit Blick auf die schwächelnde deutsche Wirtschaft wird seit einigen Monaten von Politikern und Ökonomen die Abschaffung eines Feiertags diskutiert. Laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft könnte ein zusätzlicher Arbeitstag das Bruttoinlandsprodukt zwischen 5 und 8,6 Milliarden steigern.
Drei von zehn Unionswählern für Abschaffung
Anhänger von Linken (85 Prozent) und AfD (87 Prozent) sprechen sich laut Erhebung besonders häufig gegen den Vorschlag aus. Bei Unionswählern sei die Zustimmung mit 31 Prozent vergleichsweise hoch, doch auch hier überwiege die Ablehnung.
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte den Angaben zufolge für die repräsentative Erhebung am 25. und 26. März rund 1.000 Menschen in Deutschland.