Erzbistum Berlin verzeichnet weniger Kirchenaustritte

Kontinuierliches Sinken

Die Zahl der Kirchenaustritte in Berlin ist weiter rückläufig. Laut den Zahlen der Amtsgerichte kehrten nur knapp 17.600 Menschen ihrer Kirche den Rücken. Damit sinkt die Zahl der Austritte in Berlin bereits das zweite Jahr in Folge.

Das von der Kuppel umgesetzte Kreuz steht nun auf dem Portal der Sankt Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz in Berlin-Mitte. / © Bernd von Jutrczenka (dpa)
Das von der Kuppel umgesetzte Kreuz steht nun auf dem Portal der Sankt Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz in Berlin-Mitte. / © Bernd von Jutrczenka ( dpa )

In Berlin sind im vergangenen Jahr 17.543 Menschen aus der katholischen oder evangelischen Kirche ausgetreten. Das geht aus der Geschäftsübersicht der Amtsgerichte hervor. Damit setzt sich der rückläufige Trend der vergangenen Jahre fort. Konkret verließen 6.840 Berliner die katholische Kirche; 2024 waren es rund 7.500 und 2023 noch gut 9.000 Menschen. 

Evangelischerseits gab es 10.703 Austritte; 2024 waren es noch knapp 11.300 und 2023 knapp 12.600 Fälle. Der Trend war zuletzt bundesweit ähnlich. Das katholische Erzbistum Berlin, zu dem auch Brandenburg und Vorpommern gehören, hatte Ende 2024 rund 351.000 Mitglieder. Der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gehörten knapp 775.000 Menschen an. 

Quelle:
KNA