Lou Bega

deutscher Popsänger
Lou Bega / © Featureflash Photo Agency (shutterstock)

1999 wurde der deutsche Popsänger Lou Bega zum "Newcomer des Jahres" gekürt und sein Welthit "Mambo No. 5" eroberte die ganze Welt! Mit seinem Debütalbum "A Little Bit of Mambo" stürmte Bega die Charts. In den USA erreichte das Album Platz 3 und verkaufte sich 3,5 Millionen Mal! Insgesamt wurden über 7 Millionen Exemplare abgesetzt.

Lou Bega, der seine Songs selbst schreibt und komponiert, hat auch für andere Künstler geschrieben und dabei mehrere Hits gelandet. Mittlerweile kann er zahlreiche Top-10-Platzierungen in seiner Songwriter-Karriere vorweisen. Bega hat dabei seinen ganz eigenen Musikstil entwickelt, indem er musikalische Elemente der 40er und 50er Jahre mit modernen Grooves und Sounds zu einer neuen Klangwelt verschmilzt.
 
"Mambo No. 5" und weitere Hits von Lou Bega sind mittlerweile auf über 40 Millionen Compilations vertreten und haben seine Gesamtverkäufe auf 53 Millionen Tonträger gesteigert. Selbst im Streaming-Zeitalter zählt "Mambo No. 5" zu den meistgestreamten Songs weltweit und erreichte allein auf Spotify über 600 Millionen Streams, während das Video zu "Mambo No. 5" über 500 Millionen Klicks auf YouTube verzeichnete. Auch Begas Songs wie "Scatman & Hatman", "Sweet Like Cola" und "I Got a Girl" erzielten Millionen von Streams und Videoklicks.

Seit 1999 tourt Lou Bega mit seiner Band und seinen Tänzern um die Welt. Zu den Höhepunkten zählen eine 22-Städte-Tournee durch die USA mit Cher sowie Mega-Live-Shows in Südamerika, Indien, Las Vegas, Tokio, Moskau, Hongkong und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Allein die über 200 Konzerte in Europa lockten mehr als drei Millionen begeisterte Zuschauer an. Internationale Unternehmen, Königshäuser und Königsfamilien – darunter der König von Marokko – haben den Entertainer und seine Live-Show für private Feiern und Firmenveranstaltungen gebucht. Lou Bega war bereits in den USA in den größten Fernsehshows und -specials der Welt zu sehen, darunter Jay Leno, Ally Mc Beal, Motown Live, Jenny Jones, Queen Latifah und Access Hollywood. Bei "Wetten Dass…?" ist er der einzige Künstler in der 25-jährigen Geschichte der Sendung, der einen Song zweimal vor einem enthusiastischen Publikum performte. Auf Mexikos größtem Fernsehsender wurde der Besuch von Bega am Grab des Nationalhelden Perez Prado live in den 20-Uhr-Nachrichten übertragen – Millionen von Mexikanern waren zu Tränen gerührt. Auch als Moderator bewies Bega sein Talent: Souveräne Auftritte bei den "American Music Awards" den "Grammys" und den "Billboard Radio Awards" sowie der "Love Parade" in Berlin.

Bega wurde mit Preisen aus aller Welt ausgezeichnet. Er erhielt den deutschen Musikpreis "Echo" in zwei Kategorien und war fünfmal nominiert. Er war außerdem für den "Grammy" nominiert und erhielt in Cannes den renommierten "World Music Award". Weitere Auszeichnungen wie der "BlockbusterEntertainment Award" in Los Angeles, die "Festival Bar" in Verona, der "Amadeus Award" in Wien und der "Bunte New Faces Award" in Berlin folgten.

Der Künstler stammt aus Süditalien, sein Vater aus Uganda. Multikulturalismus – die Verbindung von Kulturen und Generationen, die Verbreitung von Optimismus und guter Laune – das möchte Bega seinen Fans vermitteln. Er selbst verriet DOMRADIO.DE, dass er zur Zeit seiner größten Erfolge keinen Glauben hatte. "Der Glauben, dem ich folgte, nannte sich "'mehr': Mehr Geld, mehr Macht, mehr Alkohol, mehr Partys, mehr von allem, was ungesund ist", erzählt er im Interview. "Ich hatte kein spirituelles Leben in dem Sinne. Ich dachte, dass mein Materialismus, also zu gewinnen, endlich auch jemand zu sein und ein Einkommen zu haben, das größer war als das der meisten Menschen, dass mich das glücklich machen würde. Das war mein Stand damals. Bis ich dann über die Jahre hinweg merkte, dass das nicht reichte. Ich fiel zusehends in ein schwarzes Loch."

Dann, nachdem er geheiratet und eine Tochter bekommen hatte, seine Ehe indes zunehmend schlechter wurde, kam er an einen Punkt, wo er Gott begegnete. Er berichet: "Ich habe Jahre damit zugebracht, auf verschiedene Arten und Weisen dieses Loch zuzuschütten, bis ich an den Punkt kam, wo ich weich genug war, um Gottes Stimme zu hören." Während eines Urlaubs auf den Malediven, bei dem es tagelang regnete, entdeckte er eine Bibel, las darin und begann zu beten. "Auf dieser Insel konnte ich nicht mehr weglaufen. Und ich war demütig genug. Diese beiden Elemente kamen zusammen und ich fing an zu lesen", erinnert sich Bega. Und dies "gab mir so viel Hoffnung und füllte mich in dem Moment aus, wie mich nichts ausgefüllt hatte in den ganzen Jahren zuvor. Keine Sportautos, keine Partys, nichts hat mich so glücklich gemacht wie diese Worte, die ich dort las."

Von dem Moment an sei seine Ehe nicht nur gerettet gewesen, "sondern es hat unser beider Leben zu etwas vollkommen Neuem gemacht. Denn wir leben jetzt nicht nur für uns, wie wir davor gelebt haben." Lou Bega hat ein Buch über diesen Wandel geschrieben. Er möchte damit "ein gutes Zeugnis" geben, "dass man von außen gesehen alles haben kann und ein Glückskind ist. Aber tief in einem drin sieht es dann vielleicht doch anders aus." Und: "Jesus kam, um mich zu befreien. Ob ich diese Freiheit annehme und mich wandle, ist eine zweite Geschichte. Aber er kommt und möchte jeden befreien. (...) Jesu Name steht über allem, das ist meine Hoffnung." Und seitdem er Jesus gefunden hat, ist es ihm auch ein Anliegen, ihn durch seine Musik zu verehren. 

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