Papst Leo XIV. hat ziviler Opfer von Kriegen und Gewalt gedacht. Täglich würden neue Verletzte und Tote registriert, so der Papst am Sonntag im Vatikan. Dies sei eine "unerträgliche Ungerechtigkeit", der ein Ende gesetzt werden müsse.
In seiner Ansprache auf dem Petersplatz zeigte sich das katholische Kirchenoberhaupt besorgt über die zunehmenden Spannungen zwischen Kuba und den USA. Der gebürtige US-Amerikaner Leo XIV. fordere alle Verantwortlichen auf, einen aufrichtigen und wirksamen Dialog zu fördern, um Gewalt und jede Handlung zu vermeiden, die das Leiden des geliebten kubanischen Volkes noch verstärken könnten.
Opfer von Naturkatastrophen
Den Betroffenen eines Erdrutsches in der Provinz Nord-Kivu im Kongo versicherte der Papst seine Nähe. Bei dem Unglück starben über 200 Menschen in einer großen Coltan-Mine. "Der Herr möge dieses so leidende Volk unterstützen", sagte der Papst.
Weiter rief Leo XIV. zum Gebet für die Opfer der schweren Winterstürme in Portugal und Süditalien auf. "Und vergessen wir nicht die Bevölkerung in Mosambik, die von Überschwemmungen schwer getroffen wurde."