Papst Leo XIV. beklagt zivile Opfer von Krieg und Gewalt

Unerträgliche Ungerechtigkeit

Papst Leo XIV. hat Gewalt gegen Zivilisten verurteilt. Die täglichen Meldungen über die Opfer bezeichnete er als "unerträgliche Ungerechtigkeit". Außerdem erinnerte er Opfer von Naturkatastrophen und betete für die Menschen im Kongo.

Papst Leo XIV. spricht zu den Gläubigen, die sich auf dem Petersplatz im Vatikan zum traditionellen Sonntagssegen am Ende des Angelusgebets versammelt haben / © Andrew Medichini/AP (dpa)
Papst Leo XIV. spricht zu den Gläubigen, die sich auf dem Petersplatz im Vatikan zum traditionellen Sonntagssegen am Ende des Angelusgebets versammelt haben / © Andrew Medichini/AP ( dpa )

Papst Leo XIV. hat ziviler Opfer von Kriegen und Gewalt gedacht. Täglich würden neue Verletzte und Tote registriert, so der Papst am Sonntag im Vatikan. Dies sei eine "unerträgliche Ungerechtigkeit", der ein Ende gesetzt werden müsse.

Vatikanstadt, Vatikan, 15. Mai 2022. Ein Blick auf den Petersplatz  / © Riccardo De Luca - Update (shutterstock)
Vatikanstadt, Vatikan, 15. Mai 2022. Ein Blick auf den Petersplatz / © Riccardo De Luca - Update ( shutterstock )
Blick auf den Petersplatz

In seiner Ansprache auf dem Petersplatz zeigte sich das katholische Kirchenoberhaupt besorgt über die zunehmenden Spannungen zwischen Kuba und den USA. Der gebürtige US-Amerikaner Leo XIV. fordere alle Verantwortlichen auf, einen aufrichtigen und wirksamen Dialog zu fördern, um Gewalt und jede Handlung zu vermeiden, die das Leiden des geliebten kubanischen Volkes noch verstärken könnten.

Opfer von Naturkatastrophen

Den Betroffenen eines Erdrutsches in der Provinz Nord-Kivu im Kongo versicherte der Papst seine Nähe. Bei dem Unglück starben über 200 Menschen in einer großen Coltan-Mine. "Der Herr möge dieses so leidende Volk unterstützen", sagte der Papst.

Weiter rief Leo XIV. zum Gebet für die Opfer der schweren Winterstürme in Portugal und Süditalien auf. "Und vergessen wir nicht die Bevölkerung in Mosambik, die von Überschwemmungen schwer getroffen wurde."

Die Gebetsanliegen des Papstes 2026

Januar: Für das Gebet mit dem Wort Gottes

Wir beten, dass das Gebet mit dem Wort Gottes Nahrung für unser Leben und Quelle der Hoffnung in unseren Gemeinschaften sei und uns hilft, eine geschwisterlichere und missionarische Kirche aufzubauen. 

Februar: Für Kinder mit unheilbaren Krankheiten

Wir beten, dass die von unheilbaren Krankheiten betroffenen Kinder und ihre Familien die medizinische Betreuung und die notwendige Unterstützung erhalten, ohne je die Kraft und die Hoffnung zu verlieren. 

Eine Ordensschwester im Gebet (shutterstock)
Quelle:
KNA