Papst Leo XIV. hofft auf Dialog und Geschwisterlichkeit

Appell für den Olympischen Frieden

In der Antike galt der Brauch des Olympischen Friedens. Vor Beginn der Winterspiele hat Papst Leo XIV. daran erinnert und an die Verantwortungsträger appelliert. Er fordert von ihnen konkrete Friedensbemühungen.

Papst Leo XIV. / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Leo XIV. / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Anlässlich der Olympischen Winterspiele hat Papst Leo XIV. zu konkreten Friedensbemühungen aufgerufen. "Diese großen Sportveranstaltungen sind ein starkes Zeichen der Geschwisterlichkeit und wecken die Hoffnung auf eine Welt in Frieden", so Leo XIV. am Sonntag auf dem Petersplatz. Das Kirchenoberhaupt erinnerte an den "uralten Brauch" des Olympischen Friedens: "Ich wünsche mir, dass alle, denen der Frieden zwischen den Völkern am Herzen liegt und die in verantwortungsvollen Positionen sind, diese Gelegenheit nutzen, um konkrete Gesten der Entspannung und des Dialogs zu setzen."

Am kommenden Freitag beginnen die Olympischen Spiele in Mailand-Cortina. Leo XIV. wünschte den Organisatoren und Athleten viel Erfolg.

Olympischer Friede

Der "Olympische Friede" bedeutet, dass während der Olympischen Spiele keine Kriegshandlungen stattfinden sollen. Seine Ursprünge gehen - wie die Spiele selbst - auf die griechische Antike zurück. Der Sage nach einigten sich die griechischen Stämme im Jahr 884 vor Christus darauf, dass rund um das sportlich-rituelle Ereignis in dem Heiligtum Olympia die Waffen zwischen ihnen schweigen. 

Olympische Ringe / © Hendrik Schmidt (dpa)
Olympische Ringe / © Hendrik Schmidt ( dpa )
Quelle:
KNA