Die Münsterpfarrei St. Martin lädt ein zur Hl. Messe am 3. Sonntag im Jahreskreis mit der Tokyo-Kollekte. Zelebranten sind Stadtdechant und Münsterpfarrer Msgr. Dr. Markus Hofmann und Generalvikar Msgr. Guido Assmann.
Zu Gast sind die japanischen Caritasschwestern aus Düsseldorf. Die Orgel spielt Regional- und Münsterkantor Markus Karas - es singt Emilia Matissek, Sopran.
Zum 72. Mal begehen die Erzbistümer Köln und Tokio am 25. Januar den "Tokyo-Sonntag". Die gemeinsame "Gebets- und Hilfsgemeinschaft" richtet ihren Blick auf Myanmar, wo die Menschen seit dem Militärputsch vor fünf Jahren weiterhin unter den gravierenden Folgen von Gewalt, Vertreibung und politischer Instabilität leiden. Die Kirche vor Ort steht den Betroffenen mit seelsorglicher Begleitung und konkreter Hilfe zur Seite und setzt sich für Dialog und Versöhnung über ethnische und religiöse Grenzen hinweg ein. Zeitgleich wird an diesem Tag in Tokio der "Köln-Sonntag" gefeiert.
In allen Gottesdiensten beider Erzbistümer wird an diesem Wochenende für die Menschen in Myanmar gebetet und die Kollekte gesammelt. Die beiden Erzbistümer Tokio und Köln blicken gemeinsam mit Sorge auf die angespannte Situation in dem südost-asiatischen Land und ermutigen dazu, durch die Kollekte und Gebete Solidarität zu zeigen.