Wie die Bischofskonferenz in einem Social-Media-Posting bestätigte, sprach Coakley mit Trump, Vizepräsident JD Vance und anderen Regierungsvertretern über "Themen von beiderseitigem Interesse". Details wurden nicht genannt.
Der Erzbischof von Oklahoma City war im November zum neuen Bischofskonferenz-Vorsitzenden gewählt worden. Das Echo unter liberalen Kommentatoren in den USA, die Coakley wahlweise als "erzkonservativ" oder "urkonservativ" bezeichneten, fiel zunächst negativ aus.
Papst begrüßt Erklärung der US-Bischöfe
Doch nur einen Tag nach der viel beachteten Personalie verabschiedeten die US-Bischöfe eine "besondere Botschaft", mit der sie sich klar gegen die strikte Migrationspolitik der Trump-Regierung positionierten. "Wir lehnen die wahllose Massenabschiebung von Menschen ab", heißt es darin.
Auch der aus den USA stammende Papst Leo XIV. begrüßte die Erklärung in Form und Inhalt. Ob sie Thema bei Coakleys Antrittsbesuch im Weißen Haus war, ist indes nicht bekannt.