Beim "WDR2-Weihnachtswunder" in Essen haben der katholische Bischof Franz-Josef Overbeck und der Vorstandssprecher der Bank im Bistum Essen, Peter Güllmann, eine Spende von 77.815,10 Euro übergeben.
Das Geld stammt aus zahlreichen Aktionen im Bistum Essen sowie von Mitarbeitern und Kunden der Bank, wie die beiden am Montag im gläsernen Sendestudio des WDR vor dem Essener Dom erklärten.
Overbeck zeigte sich beeindruckt von der Atmosphäre rund um die fünftägige Spendenaktion. Viele Menschen wollten solidarisch etwas Gutes tun, sagte der Bischof. "Und ich bin erstaunt, wie viele es sind und wie friedlich es zugeht." Er betonte, dass die Summe vor allem durch viele kleine Initiativen zustande gekommen sei – vom Backen über Aktionen von Pfadfindern bis hin zu Sammelaktionen in Gemeinden und Einrichtungen des Bistums.
Musik gegen Spende
Güllmann erläuterte, die Bank habe ihre Kunden und Mitarbeiter gebeten, Kleingeld zu spenden. Jeder Euro sei von der Bank verdoppelt worden. So sei eine ganze Menge Geld zusammengekommen.
Das "WDR2-Weihnachtswunder" sendet noch bis Mittwochabend live vom Burgplatz in Essen. Bei der Aktion erfüllen die Moderatoren gegen Spenden Musikwünsche. Gesammelt wird nach Senderangaben für Ernährungsprojekte weltweit, darunter auch die Tafeln in Nordrhein-Westfalen. Bei der Ausgabe im vergangenen Jahr in Paderborn waren mehr als 12 Millionen Euro eingegangen.
Fröhliche Stimmung – ernstes Anliegen
Overbeck hob hervor, dass die Verbindung aus ernstem Anliegen und fröhlicher Stimmung gut zusammenpasse. Davon lebe auch die Kirche: Sie müsse sich einerseits gut verkaufen und andererseits sensibel sein für die Nöte der Welt.