Vier diamantene Priesterjubiläen im Bistum Münster gefeiert

Vor 60 Jahren zum Priester geweiht

Mit einem Gottesdienst im Borromaeum hat Weihbischof Wilfried Theising vier Priester des Bistums Münster zu ihrem diamantenen Weihejubiläum geehrt. Zudem würdigte er ihre Treue und Ausstrahlung als Vorbild für die Kirche.

St.-Paulus-Dom in Münster / © Chi_Chirayu (shutterstock)
St.-Paulus-Dom in Münster / © Chi_Chirayu ( shutterstock )

Mit einem festlichen Gottesdienst im Priesterseminar Borromaeum haben vier Priester des Bistums Münster ihr diamantenes Weihejubiläum begangen. Gemeinsam mit Weihbischof Wilfried Theising erinnerten sie am 1. Juli an ihre Priesterweihe vor 60 Jahren.

Sie feierten gemeinsam diamantenes Weihejubiläum (von links) Helmut Hortmann aus Warendorf, Wilhelm Ausel aus Senden, Ulrich Zurkuhlen aus Münster, Wilfried Theising und Franz-Josef Neyer aus Oelde / © Anke Lucht (Bistum Münster)
Sie feierten gemeinsam diamantenes Weihejubiläum (von links) Helmut Hortmann aus Warendorf, Wilhelm Ausel aus Senden, Ulrich Zurkuhlen aus Münster, Wilfried Theising und Franz-Josef Neyer aus Oelde / © Anke Lucht ( Bistum Münster )

Geehrt wurden die emeritierten Pfarrer Wilhelm Ausel (Senden), Helmut Hortmann (Warendorf), Franz-Josef Neyer (Oelde) und Ulrich Zurkuhlen (Münster). In seiner Predigt würdigte Weihbischof Theising ihre jahrzehntelange Treue und ihren Dienst: "Dieses Jubiläum ist auch eine Freude für das Bistum Münster. Wir sind Euch dankbar für Eure nicht selbstverständliche Treue."

Er erinnerte daran, dass der Weg der Jubilare auch durch stürmische Zeiten geführt habe, und hob ihre anhaltende Ausstrahlung hervor: "Der äußere Mensch altert, aber der innere Mensch wird erneuert durch und geprägt von Jesus Christus." Die Verbundenheit mit Christus, so Theising, sei Quelle der Freude und geistlichen Lebendigkeit. Auch an verstorbene und erkrankte Weihegefährten wurde im Gottesdienst gedacht.

Bistum Münster

Mit rund 1,59 Millionen Katholikinnen und Katholiken ist das Bistum Münster die mitgliederstärkste Diözese in Deutschland. Aber auch hier hat die Kirche mit schwindenden Mitgliederzahlen und den Folgen daraus zu kämpfen. Zwar rechnet das Bistum für das laufende Jahr mit Kirchensteuereinnahmen von rund 454,7 Millionen Euro. Die "Kirchensteuerkraft" – also das, was sich die Diözese mit dem Geld leisten kann – lässt aber stark nach: Bis 2060 soll sie sich im Vergleich zu 2017 halbiert haben.

Sankt-Paulus-Dom in Münster. / © Jörg Loeffke (KNA)
Sankt-Paulus-Dom in Münster. / © Jörg Loeffke ( KNA )
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