Weltkulturerbe der Unesco

Plakatausschnitt zum Weltkulturerbe-Tag (shutterstock)
Plakatausschnitt zum Weltkulturerbe-Tag / ( shutterstock )

Die UN-Kulturorganisation Unesco verzeichnet auf ihrer Welterbeliste mit Stand vom 17. Juli vergangenen Jahres 1.073 schützenswerte Natur- und Kulturstätten in 167 Ländern. Deutschland hat insgesamt 42. Dazu gehören der Kölner und der Aachener Dom, die Hansestadt Lübeck, Schlösser und Parks in der Region Potsdam-Berlin, die Klosteranlage Maulbronn, das Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau, der Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen, das Wattenmeer, alte Buchenwälder in Deutschland oder die Hamburger Speicherstadt.

Kriterien für die Anerkennung als Welterbe sind "der außergewöhnliche universelle Wert der Stätte und ein Managementplan, der die Erhaltung des Erbes für zukünftige Generationen sicherstellt", so die Unesco. Staaten mit Welterbestätten verpflichten sich, diese zu schützen und für künftige Generationen zu bewahren. Das Welterbekomitee überprüft regelmäßig den Erhaltungszustand und bittet um Verbesserungsmaßnahmen, wenn es "den außergewöhnlichen universellen Wert" gefährdet sieht.

Zum Unesco-Welterbekomitee gehören 21 gewählte Vertragsstaaten der Welterbekonvention. Es entscheidet jährlich über die Einschreibung neuer Kultur- und Naturstätten in die Liste sowie über Erweiterungsanträge. Weltweit stehen unter anderen die Pyramiden von Gizeh in Ägypten, die Akropolis von Athen und der Grand Canyon in den USA unter besonderem Schutz. (KNA/ 30.05.2018)