Olympiaseelsorge

 (DR)

Die deutsche Olympiamannschaft wird seit mehr als 40 Jahren bei Sommer- und Winterspielen von einem ökumenischen Seelsorgerteam begleitet. Ein katholischer und ein evangelischer Geistlicher bieten den Athleten, Trainern und Betreuern Gesprächsmöglichkeiten und Gottesdienstbesuche an. Auch bei den Paralympischen Spielen stellen die beiden großen Kirchen ein Seelsorgerteam, das den Sportlern mit Behinderung zur Seite steht.

Erstmals betreuten Olympiapfarrer bei den Winterspielen 1972 in Sapporo/Japan die deutschen Athleten. Aktuell betreuen seit 2006 auf evangelischer Seite Pfarrer Thomas Weber aus Gevelsberg die Sportler. Die Stelle des katholischen Sportpfarrers ist zurzeit nicht besetzt, deswegen wird jeweils für ein Großereignis ein Olympiaseelsorger von der Deutschen Bischofskonferenz angefragt. Nach Diakon Rolf Faymonville in Rio de Janeiro 2016 folgt für die Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang Jürgen Hünten, Hochschulpfarrer in Düsseldorf und Wuppertal. Die paralympischen Sportler im Anschluss betreuen der katholische Pater Kim aus Seoul und sein evangelischer Kollege Christian Bode. (kna/Stand 11.12.2017)