Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige in Krisen

Eine Frau sitzt mit beiden Händen vor dem Mund vor einer in der Unschärfe sitzenden zweiten Frau, die sich auf einem Stück Papier mittels Klemmbrett und Stift Notizen macht. (Symbolbild: Psychotherapie) / © Andrii Spy_k (shutterstock)
Eine Frau sitzt mit beiden Händen vor dem Mund vor einer in der Unschärfe sitzenden zweiten Frau, die sich auf einem Stück Papier mittels Klemmbrett und Stift Notizen macht. (Symbolbild: Psychotherapie) / © Andrii Spy_k ( shutterstock )

Wer in eine psychische Krise gerät und alleine nicht mehr herausfindet, sollte sich möglichst rasch Hilfe suchen. Dies ist wichtig, um zunächst abzuklären, ob es sich um eine psychische Erkrankung handelt, die behandelt werden muss.

- Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine Depression oder Suizidgedanken ist der Hausarzt, Psychiater oder Psychologische Psychotherapeut.

- Kostenfrei kann man sich rund um die Uhr an die Telefonseelsorge wenden: Per Telefon 0800 / 111 0 111 , 0800 / 111 0 222 oder 116 123 oder aber per Mail und Chat unter online.telefonseelsorge.de

- Infos, einen Selbsttest und Adressen rund um das Thema Depression finden sich unter www.deutsche-depressionshilfe.de. Daneben gibt es ebenfalls kostenfrei ein Info-Telefon speziell zum Thema unter 0800 33 44 5 33. Ein fachlich moderiertes Online-Forum zum Erfahrungsaustausch findet sich unter www.diskussionsforum-depression.de

- Hilfe und Beratung gibt es auch bei den sozialpsychiatrischen Diensten der Gesundheitsämter ebenso wie bei den Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen der katholischen Bistümer, die kostenfrei und unabhängig von der Religionszugehörigkeit genutzt werden können.

- Spezielle Angebote für Angehörige finden sich unter www.bapk.de und www.familiencoach-depression.de

(KNA/08.08.2023)