DOMRADIO.DE überträgt den ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Karnevalssession ab 18:30 Uhr. Stadtdechant Robert Kleine und Stadtsuperintendent Bernhard Seiger feiern den Gottesdienst mit vielen Jecken im Kölner Dom.
Zum Ablauf des ökumenischen Gottesdienstes gehören die Segnung der Karnevalskerze, die Segnung der Standarten und Plaggen. Neben klassischen Kirchenliedern erklingen auch traditionelle Karnevalslieder wie „Am Dom zo Kölle“.
Die Karnevalskerze wurde vom Kinder-Dreigestirn gestaltet, das Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ dreht sich in diesem Jahr um das Kölner Ehrenamt.
Im Gottesdienst zur Eröffnung der "heißen" Phase der Session für Kölns Karnevalisten wird traditionell das "Loss Jonn"-Register der Domorgel gezogen. Das ist speziell für wenige Tage im Jahr während der fünften Jahreszeit reserviert, allerdings versagt von Zeit zu Zeit die Technik – die starken Temperaturschwankungen im Dom sorgen immer wieder für eine klemmende Figur – so wie zuletzt 2025.
Das "Loss Jonn"-Register erinnert an Dompropst Bernard Henrichs. Unter dessen Ägide wurde die Schwalbennestorgel 1998 gebaut. Das Register ist ein kleines Gimmick, das die Firma Klais damals einbaute. Es ist eine Geste als kleiner Dank für die Unterstützung des Dompropstes, der immer für Scherze zu haben war.
Wenn das Register gespielt wird, sieht man eine kleine Henrichs-Figur, mit einer Narrenkappe, die aus der Orgel herauskommt. Dazu spielt die Orgel die Melodie von "Mer lasse de Dom in Kölle".