Zwei neue Kunstwerke aus Peru bereichern die Vatikanischen Gärten

Zeichen der Freundschaft

Peru ist die zweite Heimat Papst Leos XIV. Seit Samstag erinnern zwei Kunstwerke in den Vatikanischen Gärten an die enge Verbindung. Peruanische Bischöfe brachten ein Mosaik und eine Statue im Rahmen ihres Ad-limina-Besuchs nach Rom.

Papst Leo XIV. weiht die Statue der heiligen Rosa von Lima ein (VN)
Papst Leo XIV. weiht die Statue der heiligen Rosa von Lima ein / ( VN )

Am Samstag wurden ein Muttergottes-Mosaik und eine Statue der heiligen Rosa von Lima enthüllt. Die beiden Werke sind Geschenke der peruanischen Bischöfe an Papst Leo XIV., der sie während der feierlichen Zeremonie unter freiem Himmel einweihte. 

"Diese Geste erneuert die tiefen Bande des Glaubens und der Freundschaft, die Peru - ein Land, das mir sehr am Herzen liegt - mit dem Heiligen Stuhl verbinden", sagte er anschließend.

Papst Leo XIV. weiht neue Kunstwerke ein (VN)
Papst Leo XIV. weiht neue Kunstwerke ein / ( VN )

Die Peruaner brachten die beiden Werke im Rahmen ihres turnusgemäßen Ad-limina-Besuchs nach Rom. Zu diesem sind die katholischen Bischofskonferenzen weltweit alle fünf bis sieben Jahre verpflichtet. 

Papst Leo XIV. begrüßt den peruanischen Künstler Lenin Alvarez Medina (r) bei seiner Ankunft zur Segnung eines Mosaiks der Jungfrau Maria und einer Statue der Heiligen Rose von Lima in den Vatikanischen Gärten / © Andrew Medichini/AP/ (dpa)
Papst Leo XIV. begrüßt den peruanischen Künstler Lenin Alvarez Medina (r) bei seiner Ankunft zur Segnung eines Mosaiks der Jungfrau Maria und einer Statue der Heiligen Rose von Lima in den Vatikanischen Gärten / © Andrew Medichini/AP/ ( dpa )

Dabei informieren die Bischöfe eines Landes den Papst über die Situation in ihren Bistümern. Zudem führen sie Gespräche in Vatikanbehörden und besuchen die Apostelgräber.

Peru im Herzen

Am Freitag hatte Leo XIV. die Bischöfe in Audienz empfangen. In seiner Ansprache beteuerte er wiederholt seine Zuneigung zu dem südamerikanischen Land, das "einen besonderen Platz in meinem Herzen" hat. Dort gehörte Leo XIV. einst selbst der Bischofskonferenz an, und war auch ihr Vize-Vorsitzender. 

Von 2015 bis 2023 leitete Robert Francis Prevost, wie der Papst mit bürgerlichem Namen heißt, das Bistum Chiclayo. Zuvor arbeitete der gebürtige US-Amerikaner viele Jahre als Augustiner-Ordensmann in dem südamerikanischen Land. Er besitzt die peruanische Staatsangehörigkeit.

In seinem Alltag als Papst unterstützen ihn ein Privatsekretär und eine Köchin aus Peru. Während seiner Spaziergänge in den Gärten des Vatikans kann er nun auch Kunstwerke aus seinem zweiten Heimatland betrachten.

Robert Francis Prevost (Papst Leo XIV.)

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Robert Francis Prevost gilt als ein Kardinal der Mitte. Obwohl US-Amerikaner ist der Ordensmann in Rom, der Kurie und der Weltkirche zu Hause. Zuletzt leitete der 69-Jährige die Vatikanbehörde für Bischöfe, quasi die Personalabteilung der katholischen Weltkirche. In dieser Funktion war Prevost in den vergangenen zwei Jahren zuständig für einen Großteil der Bischofsernennungen weltweit.

Papst Leo XIV / ©  Andrew Medichini/AP (dpa)
Papst Leo XIV / © Andrew Medichini/AP ( dpa )
Quelle:
KNA