Papst Leo XIV. hat den deutschen Schlagersänger Heino (87) im Vatikan empfangen. Die Privataudienz fand bereits am vergangenen Samstag in der päpstlichen Privatbibliothek im Apostolischen Palast statt, bestätigte sein Manager Helmut Werner gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) einen Bericht der "Bild"-Zeitung vom Samstag.
Das Treffen habe rund 15 Minuten gedauert. Heino sei tief bewegt und zu Tränen gerührt gewesen, als der Papst ihn gesegnet und eine Fürbitte für seine Gesundheit gesprochen habe, sagte der Manager. Die Zeitung zitierte Heino mit den Worten: "Es war eine Sternstunde meines Lebens. Für mich ist Papst Leo das freundliche Gesicht der Kirche und ein Mann des Friedens."
Auf Deutsch begrüßt
Der Sänger habe dem Papst erzählt, dass ihm der Glaube nach dem Tod seiner Frau Hannelore im Jahr 2023 Kraft gegeben habe, so die Zeitung weiter. "Es stimmt mich traurig, dass Hannelore bei meinem Treffen mit dem Papst nicht mehr dabei sein konnte. Aber sie hat ganz sicher von oben zugeschaut", zitierte ihn "Bild".
"Papst Leo begrüßte uns auf Deutsch", berichtete der Manager der KNA. Er habe dem Kirchenoberhaupt im vergangenen Herbst einen Brief geschrieben und ihm von Heinos mehr als 250 Kirchenkonzerten sowie von dessen Aufnahmen mit Kirchenmusik berichtet. Für sein Album "Frieden auf Ewigkeit" hat Heino gerade in Österreich eine Goldene Schallplatte erhalten. Der Sänger überreichte dem 70-jährigen Kirchenoberhaupt ein Exemplar mit der Gravur "Hoffnungsträger Papst Leo XIV".
Der Kirche sehr verbunden
Heino stammt eigenen Angaben zufolge aus einer "sehr katholischen Familie" und fühlt sich seit seiner Kindheit der Kirche stark verbunden. Unter anderem seien zwei Cousins Priester gewesen, sein Großvater habe zudem im Kölner Dom die Orgel gespielt. Er selber erklärte in einem Interview, er würde es als Höhepunkt seiner Karriere empfinden, wenn er einmal im Kölner Dom singen könnte. Auf seinem Album "Frieden auf Ewigkeit" finden sich unter anderen Titel wie "Ave Maria", "Ich bete an die Macht der Liebe" und "Großer Gott wir loben Dich".