Heino erhält Privataudienz bei Papst Leo XIV.

Schlagersänger zu Tränen gerührt

Heino erhält Segen von ganz oben. Der deutsche Schlagersänger ist in Privataudienz vom Papst empfangen worden. Der katholischen Kirche fühlt sich Heino sehr verbunden. Er überreichte dem Kirchenoberhaupt eine CD.

Heino / © Bodo Schackow (dpa)
Heino / © Bodo Schackow ( dpa )

Papst Leo XIV. hat den deutschen Schlagersänger Heino (87) im Vatikan empfangen. Die Privataudienz fand bereits am vergangenen Samstag in der päpstlichen Privatbibliothek im Apostolischen Palast statt, bestätigte sein Manager Helmut Werner gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) einen Bericht der "Bild"-Zeitung vom Samstag.

Papst Leo XIV. / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Leo XIV. / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Das Treffen habe rund 15 Minuten gedauert. Heino sei tief bewegt und zu Tränen gerührt gewesen, als der Papst ihn gesegnet und eine Fürbitte für seine Gesundheit gesprochen habe, sagte der Manager. Die Zeitung zitierte Heino mit den Worten: "Es war eine Sternstunde meines Lebens. Für mich ist Papst Leo das freundliche Gesicht der Kirche und ein Mann des Friedens."

Auf Deutsch begrüßt

Der Sänger habe dem Papst erzählt, dass ihm der Glaube nach dem Tod seiner Frau Hannelore im Jahr 2023 Kraft gegeben habe, so die Zeitung weiter. "Es stimmt mich traurig, dass Hannelore bei meinem Treffen mit dem Papst nicht mehr dabei sein konnte. Aber sie hat ganz sicher von oben zugeschaut", zitierte ihn "Bild".

Der Volkssänger Heino und seine Frau Hannelore im Jahre 2019. / © Horst Ossinger (dpa)
Der Volkssänger Heino und seine Frau Hannelore im Jahre 2019. / © Horst Ossinger ( dpa )

"Papst Leo begrüßte uns auf Deutsch", berichtete der Manager der KNA. Er habe dem Kirchenoberhaupt im vergangenen Herbst einen Brief geschrieben und ihm von Heinos mehr als 250 Kirchenkonzerten sowie von dessen Aufnahmen mit Kirchenmusik berichtet. Für sein Album "Frieden auf Ewigkeit" hat Heino gerade in Österreich eine Goldene Schallplatte erhalten. Der Sänger überreichte dem 70-jährigen Kirchenoberhaupt ein Exemplar mit der Gravur "Hoffnungsträger Papst Leo XIV".

Der Kirche sehr verbunden

Heino stammt eigenen Angaben zufolge aus einer "sehr katholischen Familie" und fühlt sich seit seiner Kindheit der Kirche stark verbunden. Unter anderem seien zwei Cousins Priester gewesen, sein Großvater habe zudem im Kölner Dom die Orgel gespielt. Er selber erklärte in einem Interview, er würde es als Höhepunkt seiner Karriere empfinden, wenn er einmal im Kölner Dom singen könnte. Auf seinem Album "Frieden auf Ewigkeit" finden sich unter anderen Titel wie "Ave Maria", "Ich bete an die Macht der Liebe" und "Großer Gott wir loben Dich".

Robert Francis Prevost (Papst Leo XIV.)

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Robert Francis Prevost gilt als ein Kardinal der Mitte. Obwohl US-Amerikaner ist der Ordensmann in Rom, der Kurie und der Weltkirche zu Hause. Zuletzt leitete der 69-Jährige die Vatikanbehörde für Bischöfe, quasi die Personalabteilung der katholischen Weltkirche. In dieser Funktion war Prevost in den vergangenen zwei Jahren zuständig für einen Großteil der Bischofsernennungen weltweit.

Papst Leo XIV / ©  Andrew Medichini/AP (dpa)
Papst Leo XIV / © Andrew Medichini/AP ( dpa )
Quelle:
KNA