Bischöfe beteiligten sich an europaweitem Corona-Gedenken

Zeichen der Solidarität

Die katholische Kirche in Deutschland beteiligt sich an diesem Samstag an einem europaweiten Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie. Die Initiative dazu hatte der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen übernommen.

Symbolbild Gedenken / © Johanna Muehlbauer (shutterstock)
Symbolbild Gedenken / © Johanna Muehlbauer ( shutterstock )

Der Limburger Bischof Georg Bätzing wird an diesem Tag um 18.00 Uhr einen Gottesdienst in der Kapelle seines Bischofshauses feiern, der live im Internet übertragen wird, wie die Deutsche Bischofskonferenz mitteilte. Bätzing ist Vorsitzender der Bischofskonferenz.

Mehrere seiner Amtsbrüder wollen sich ebenfalls der Initiative anschließen, die vom Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) ausgeht. Demnach soll an jedem Tag der Fastenzeit in einem anderen europäischen Land an die Opfer der Pandemie erinnert werden. Den Anfang machte am 17. Februar Albanien.

Beeindruckendes Zeichen der Solidarität

"Es ist ein gutes Zeichen, dass wir europaweit, über mehrere Wochen verteilt, der Opfer der Corona-Pandemie und deren Angehörigen in Gottesdiensten gedenken" sagte Bätzing. Jedes Land in Europa habe die volle Wucht der Pandemie erfahren. "Vielen von uns sind die Bilder aus Bergamo unvergessen in Erinnerung. Ich empfinde dieses grenzüberschreitende Gedenken und Beten als beeindruckendes Zeichen der Solidarität und geschwisterlichen Verbundenheit."

Das Bistum Limburg richtet im Anschluss an den Gottesdienst mit Bischof Bätzing am Samstag eine Hotline ein, bei der Seelsorgerinnen und Seelsorger sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis 21.00 Uhr zum Gespräch bereitstehen. Die Hotline-Nummer lautet: 070014141010.

Quelle:
KNA