Nach Angaben der renommierten Bildungsstiftung Fundación SM bezeichneten sich im vergangenen Jahr 45 Prozent der Befragten zwischen 15 und 29 Jahren als katholisch. 2020 waren es nur 31,6 Prozent. Zugleich nahm die Zahl der Agnostiker und Nichtgläubigen unter den jungen Menschen im Land ab.
Keine Rückkehr zum katholischen Glauben im klassischen Sinn?
Studienleiter Juan González Anleo sieht in den Ergebnissen einen Wandel im Verhältnis junger Spanier zur Religion. Er weist allerdings darauf hin, dass es sich nicht um eine Rückkehr zum katholischen Glauben im klassischen Sinne handle. Vielmehr "verschmelzen heute bei Jugendlichen Konzepte wie Religion und Spiritualität miteinander".