Whoopi Goldberg schwärmt von Papst Franziskus

"Habe ihn sehr bewundert"

Schauspielerin Whoopi Goldberg war eine der 100 internationalen Stars der Komik, die Papst Franziskus im Juni 2024 im Vatikan empfing. Als er im April starb, trauerte sie um ihn. Seinen Nachfolger kennt sie noch nicht.

Whoopi Goldberg / © Richard Shotwell (dpa)
Whoopi Goldberg / © Richard Shotwell ( dpa )

Hollywood-Schauspielerin Whoopi Goldberg hat nach eigenen Worten große Bewunderung für Papst Franziskus. "Ich habe in ihm das wiedergefunden, was ich als Kind in Johannes XXIII. gesehen habe", sagte sie in der italienischen Fernsehsendung "Un Posto al Sole".

"Beide glaubten daran, auf die Menschen zuzugehen und an ihrem Leben teilzuhaben", so die US-Amerikanerin. Nach ihrem Landsmann Papst Leo XIV. gefragt, sagte sie: "Ich hatte noch keine Gelegenheit, ihn zu treffen."

Whoopi Goldberg (M) kommt zu einer Audienz mit Papst Franziskus in der Sixtinischen Kapelle.  / © Riccardo De Luca/AP (dpa)
Whoopi Goldberg (M) kommt zu einer Audienz mit Papst Franziskus in der Sixtinischen Kapelle. / © Riccardo De Luca/AP ( dpa )
Whoopi Goldberg (M) war zu einer Audienz mit Papst Franziskus in der Sixtinischen Kapelle eingeladen

Goldberg (70) äußerte sich in der Jubiläumssendung von "Un posto al sole" (Ein Platz an der Sonne), die seit 30 Jahren läuft. Die RAI-Produktion wird am Freitagabend ausgestrahlt.

Die Schauspielerin ("Sister Act", "Die Farbe Lila", "Ghost") war eine von rund 100 internationalen Stars der Komik, die Franziskus im Juni

2024 in Audienz empfangen hatte. Nach seinem Tod am 21. April 2025 schrieb sie auf Instagram, der Papst habe stets daran erinnert, dass die Liebe von Jesus Christus sowohl gläubigen als auch nichtgläubigen Menschen gelte.

Besuch im Dom von Neapel "wie eine sanfte Umarmung"

In der RAI-Sendung spricht die Schauspielerin auch über ihre Vorliebe für Italien, unter anderem die Stadt Neapel: "Die Menschen sind großartig, und der Besuch so außergewöhnlicher Orte wie des Doms San Gennaro war wie eine sanfte Umarmung."

Trotz der aktuell schwierigen Zeiten und vielen Krisen in der Welt wolle sie optimistisch bleiben: "Man muss die Hoffnung immer bewahren; ohne sie kann man nicht leben", sagte Goldberg. "Das Einzige, was mir wirklich Angst macht, ist Ignoranz."

Weiter sagte die Künstlerin, Frauen seien in der Gesellschaft nach wie vor mit vielen Hindernissen konfrontiert. "Wir müssen uns ständig beweisen, um ernst genommen zu werden; es ist, als würde man im Kreis laufen", erklärte Goldberg. "Die Situation ist nicht mehr so ··schlimm wie vor 20 Jahren, aber sie muss sich noch verbessern."

Quelle:
KNA