Papst eröffnet am 19. März "Jahr zu Ehe und Familie"

Weitere Aspekte von "Amoris laetitia"

Das vom Papst ausgerufene Jahr zu Ehe und Familie wird am 19. März mit einem Online-Symposium in Rom eröffnet. Neben einer Video-Botschaft von Franziskus sollen weitere Personen zu Wort kommen, darunter auch ein Ehepaar.

Gemeinsames Familienessen / © Drazen Zigic (shutterstock)
Gemeinsames Familienessen / © Drazen Zigic ( shutterstock )

Unter dem Motto "Unsere tägliche Liebe" solle fünf Jahre nach Franziskus' Schreiben "Amoris laetitia" noch einmal auf die verschiedenen Anliegen des nachsynodalen Schreibens hingewiesen werden, heißt es in einer Mitteilung des Vatikan (Mittwoch). Organisiert wird die Veranstaltung von der Vatikanbehörde für Ehe, Familie und Leben, der Diözese Rom und dem Theologischen Institut Johannes Paul II. für Ehe und Familie.

Ehepaar von Famliensynoden kommt zu Wort

Neben einer Video-Botschaft des Papstes sollen unter anderen sein Stellvertreter für das Bistum Rom, Kardinal Angelo De Donatis, und der Leiter des Familien-Dikasteriums, Kardinal Kevin Farrell, sprechen. Auch die am Dienstag neu ernannte Sekretärin der Päpstlichen Bibelkommission, die spanische Theologin Nuria Calduch-Benages, ist als Referentin genannt. Ein Ehepaar, das an den Familiensynoden 2014/2015 teilnahm, soll ebenfalls zu Wort kommen.

"Amoris laetitia" anfangs kontrovers diskutiert

Mit seinem am 19. März 2016 unterzeichneten Schreiben "Amoris laetitia" fasste der Papst die Ergebnisse der Familiensynoden von 2014 und 2015 zusammen. Anfangs wurde es innerkirchlich vor allem kontrovers diskutiert, weil darin die Möglichkeit eröffnet wird, dass wiederverheiratete Geschiedene in Ausnahmefällen die Kommunion empfangen können.

Franziskus will nun, dass auch die vielen anderen Aspekte des Lehrschreibens rezipiert und möglichst vor Ort auch umgesetzt werden. Dazu rief er Ende Dezember ein "Amoris-laetitia-Jahr" aus; dieses soll bis zum Weltfamilientreffen im Juni 2022 in Rom dauern.

Papst Franziskus / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Franziskus / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )
Quelle:
KNA
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