Jesuitenorden gedenkt der Bekehrung Ignatius von Loyolas

Vor genau 500 Jahren

Der Jesuitenorden erinnert in diesem und im kommenden Jahr an die Bekehrung seines Gründers Ignatius von Loyola vor 500 Jahren. Auch der 400. Jahrestag der Heiligsprechung fällt in das Jubiläumsjahr.

Darstellung des Heiligen Ignatius von Loyola im Petersdom / © Vasilii L (shutterstock)
Darstellung des Heiligen Ignatius von Loyola im Petersdom / © Vasilii L ( shutterstock )

Offiziell eröffnet wird das Gedenkjahr an diesem Donnerstag im spanischen Pamplona bei einer Messe mit dem Ordensleiter Arturo Sosa.

Nach einer Schlacht vor der baskischen Stadt hatte der schwer verwundete Ignatius (1491-1556) sich 1521 für ein geistliches Leben entschieden. Das Gedenkjahr endet am 31. Juli 2022, dem Todestag des Ordensgründers.

Bereits Anfang Mai stellte Sosa in Rom ein Buch vor mit dem Titel "Unterwegs mit Ignatius".

400 Jahre Heiligsprechung

Am 23. Mai beginnt eine online organisierte Gebetsinitiative. Am 12. März 2022, dem 400. Jahrestag der Heiligsprechung des Ordensgründers feiert die "Gesellschaft Jesu", wie der Orden offiziell heißt, eine Messe in der Kirche "Il Gesu" in Rom.

Ein genaueres Programm wird ab 20. Mai auf dem Internetportal www.ignatius500.global freigeschaltet. Für den deutschsprachigen Raum ist eine mehrsprachige Dokumentation über "Ignatius als Gottsucher" geplant.

Quelle:
KNA
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