Erzbischof Schick will konfessionellen Religionsunterricht sichern

"Von unschätzbarer Bedeutung"

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat sich für den konfessionellen Religionsunterricht stark gemacht. Er wolle alles dafür unternehmen, diesen in eine gute Zukunft zu führen. Damit verbunden ist auch ein Dank an die Lehrer.

Symbolbild Religionsunterricht / © Elisabeth Schomaker (KNA)
Symbolbild Religionsunterricht / © Elisabeth Schomaker ( KNA )

Das schreibt Schick in einem am Freitag veröffentlichten Brief an die rund 1.300 Religionslehrerinnen und -lehrer im Erzbistum Bamberg.

Herausforderungen in der Pandemie

"Religionsunterricht tut gut in der Schule und wirkt Gutes für das Leben." In der Corona-Pandemie habe sich durchgängig gezeigt, dass das Fach gerade in Zeiten existenzieller Erfahrungen von unschätzbarer Bedeutung sei.

Die Krise habe die Lehrkräfte persönlich und die Schulgemeinschaften vor große Herausforderungen gestellt. "Sie sind an Grenzen gestoßen und mussten diese auch oft noch überschreiten", so der Erzbischof. Es seien Veränderungen im schulischen Arbeiten nötig gewesen, die bislang kaum für möglich gehalten worden seien. Dabei hätten sich auch die Digitalisierung der Schulen und die Nutzung neuer Kommunikationsformen "mit Schallgeschwindigkeit" entwickelt.

Bitte um Engagement und Dank an Lehrer

"Das erforderte ein hohes Maß an Innovationsbereitschaft, Motivation und Engagement bei allen Beteiligten", betonte Schick. Er dankte den Lehrkräften, dass der Unterricht auch unter besonderen Erschwernissen im Rahmen des Möglichen gesichert worden sei.

Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg / © Julia Steinbrecht (KNA)
Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg / © Julia Steinbrecht ( KNA )
Quelle:
KNA
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