Österreichs Bischöfe tagen wegen Corona-Fall online

Virtuelle Bischofskonferenz

Die Frühjahrsvollversammlung der katholischen Bischöfe in Österreich findet virtuell statt. Wegen einer Corona-Infektion "im Umfeld von Erzbischof Franz Lackner" ist das ursprünglich geplante Treffen in Niederösterreich nicht möglich.

Österreich in einer Regierungskrise (shutterstock)

Das meldete die österreichische Presseagentur kathpress am Donnerstag. Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz selbst habe keine Symptome einer Erkrankung, sei negativ getestet und habe sich inzwischen in Selbstisolation begeben. Die Frühjahrsvollversammlung der katholischen Bischöfe in Österreich beginnt am Montag.

Auf der Tagesordnung des bis Donnerstag dauernden Treffens stehen unter anderem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das kirchliche Leben sowie eine Aussprache zu Suizidbeihilfe und Sterbebegleitung. Eröffnet wird die Vollversammlung mit einem Studiennachmittag zum Thema Menschenhandel.

Die Österreichische Bischofskonferenz ist ein Zusammenschluss der katholischen Bischöfe aller Bistümer in Österreich. Derzeit gehören ihr 15 Mitglieder aus den zwei Erzdiözesen, sieben Diözesen, der Militärdiözese und der Territorialabtei Wettingen-Mehrerau an. Aufgaben der Bischofskonferenz sind das Studium und die Förderung gemeinsamer pastoraler Aufgaben, die gegenseitige Beratung und notwendige Koordinierung der kirchlichen Arbeit, der gemeinsame Erlass von Entscheidungen sowie die Kontaktpflege zu anderen Bischofskonferenzen. Sie trifft ihre Entscheidungen im Rahmen von Vollversammlungen, die in der Regel im März, Juni und November stattfinden.

Quelle:
KNA