Rumänien richtet Gedenktag für verfolgte Christen ein

Verfolgung sichtbar machen

Rumänien hat einen Gedenktag für verfolgte Christen eingerichtet. Am Sonntag soll die Bevölkerung über die Rolle des Christentums in der rumänischen Geschichte und über die Christenverfolgung in der heutigen Zeit informiert werden.

Zerbrochene Figur in einer Kirche / © Tacio Philip Sansonovski (shutterstock)
Zerbrochene Figur in einer Kirche / © Tacio Philip Sansonovski ( shutterstock )

Das berichtete die Stiftung Pro Oriente am Wochenende. Ein im Juni vom Parlament beschlossenes Gesetz habe Rumäniens Präsident Klaus Johannis am Donnerstag unterzeichnet.

Am Gedenktag sollen demnach in Zukunft das Parlamentsgebäude, die Regierungsgebäude in der Hauptstadt Bukarest und in den Provinzen, der Triumphbogen in Bukarest und das Kulturdenkmal Schloss Mogosoaia nördlich der Hauptstadt in Solidarität mit den verfolgten Christen rot beleuchtet werden.

Am 16. August feiert die rumänisch-orthodoxe Kirche traditionell das Fest der 1992 heilig gesprochenen Brancoveanu-Märtyrer. Während der osmanischen Herrschaft in Rumänien war Constantin Brancoveanu von 1654 bis 1714 Herrscher der Walachei. Auf Grund einer Falschanklage wurde er von den Osmanen nach Konstantinopel gebracht und dort gemeinsam mit seinen vier Söhnen und seinem Schatzmeister Ianache Vacarescu hingerichtet.

Quelle:
KNA
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