Vatikan teilt Papsttermine an den Kar- und Ostertagen mit

Höhepunkt des Kirchenjahres

Der Vatikan hat am Donnerstag die Papsttermine an den Kar- und Ostertagen mitgeteilt. Die Feier der Osternacht beginnt demnach am Samstag, 30. März, um 19.30 Uhr im Petersdom. Das päpstliche Programm beginnt an Palmsonntag.

Rückansicht von Papst Franziskus beim "Urbi et orbi" (Archiv) / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Rückansicht von Papst Franziskus beim "Urbi et orbi" (Archiv) / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Am Sonntagvormittag (31. März) leitet Franziskus den Ostergottesdienst auf dem Petersplatz; im Anschluss spendet er vom Balkon des Petersdoms aus den Segen "Urbi et orbi". Stimmungsvoller Höhepunkt ist der Kreuzweg im Kolosseum am Abend des Karfreitags (29. März).

Programm beginnt am Palmsonntag

Das päpstliche Programm beginnt bereits an Palmsonntag (24. März) mit einem Gottesdienst auf dem Petersplatz. An Gründonnerstag (28. März) folgt im Petersdom die sogenannte Chrisam-Messe, bei der die Öle für Firmung und Krankensalbung geweiht werden. 

Ob und wo der Papst am Gründonnerstag die traditionelle Fußwaschung in Erinnerung an das Letzte Abendmahl Jesu vornimmt, ist noch nicht bekannt. 2023 wusch er jugendlichen Gefängnisinsassen in Rom die Füße.

Urbi et Orbi

Zu Weihnachten und zu Ostern erteilt der Papst vom Balkon des Peterdoms den Segen "Urbi et orbi". Die lateinischen Worte bedeuten übersetzt "der Stadt und dem Erdkreis". In dieser Formel kommt der weltumfassende Anspruch der katholischen Kirche zum Ausdruck. Sie geht auf die römische Antike zurück. Damals galt Rom als Inbegriff der Stadt (urbs) schlechthin und als Mittelpunkt des Erdkreises (orbis).

Urbi et orbi / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Urbi et orbi / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )
Quelle:
KNA