Theo Waigel: Krippen nehmen dem Menschen jede Verzweiflung

"Strahl der Hoffnung"

Der CSU-Ehrenvorsitzende und Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel (81) schöpft Zuversicht aus der weihnachtlichen Krippe. Dass die Krippe auch fähig ist, die verschiedenen Religionen zu vereinen, beweist ein Geschenk von Jassir Arafat.

Theo Waigel / © Karlheinz Schindler (dpa)
Theo Waigel / © Karlheinz Schindler ( dpa )

"In meinem Elternhaus in Oberrohr steht eine schwäbische Krippe, die ist bestimmt 100 Jahre alt und erinnert mich an meine Eltern, an meine Kindheit und die schöne, hoffnungsvolle Stimmung, die der Advent verbreitet, gerade für Kinder", sagte Waigel der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag). Er ergänzte, Krippen "strahlen auch eine große Hoffnung aus". Man denke an Bethlehem, an das Geheimnis und Geschenk von Christi Geburt. "Man spürt, dass das Leben einen Sinn ergibt. Die Krippe nimmt dem Menschen jede Verzweiflung."

In seinem eigenen Haus hat er eine ganz besondere Krippe aufgebaut, wie Waigel verriet. Es handelt sich demnach um ein Geschenk des früheren Palästinenserführers Jassir Arafat (1929-2004). "Sie ist aus Perlmutt und stammt aus Bethlehem", so Waigel. "Für mich steht sie als Symbol dafür, dass Menschen verschiedenen Glaubens in Frieden miteinander leben und sich verständigen können." Wenn er sie betrachte, denke er daran, wie sich an Weihnachten Gläubige aus aller Welt im Heiligen Land versammelten.

Quelle:
KNA
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