Das teilte ein Gerichtssprecher am Montag auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) mit.
Gegenstand des Verfahrens sei der Vorwurf des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Schriften, welche sich auf dem Computer des 58-jährigen Angeklagten befunden haben sollen. Die Hauptverhandlung ist derzeit ausgesetzt, weil zunächst ein IT-Sachverständiger ein Gutachten zu den Dateien und seinem Computer vorlegen soll.
Vorwürfe sind seit Februar 2022 bekannt
Gegen den Priester wurden bereits im Februar 2022 Vorwürfe wegen sexualisierter Gewalt und Missbrauchs bekannt. Das Bistum Trier hatte ihn daraufhin suspendiert und aus seiner Pfarreiengemeinschaft abberufen. Der Fall war an die Staatsanwaltschaft übergeben worden. Nach Abschluss der staatlichen Verfahren will das Bistum auch eine kirchenrechtliche Untersuchung gegen den Priester eröffnen.