Bistümer wollen Bolivienpartnerschaft neu aufstellen

Solidarität mit Südamerika

Die deutschen Bistümer Trier und Hildesheim und die katholische Kirche in Bolivien wollen ihre Zusammenarbeit in Form eines auszuarbeitenden Partnerschaftsvertrags auf eine neue Grundlage stellen. 

Bäuerin mit Hut in Bolivien / © Rafa artphoto (shutterstock)
Bäuerin mit Hut in Bolivien / © Rafa artphoto ( shutterstock )

Verantwortliche aus den beiden Diözesen sowie aus dem südamerikanischen Partnerland treffen sich ab Sonntag zu einer dreitägigen digitalen Zukunftskonferenz, wie die Bistümer am Freitag ankündigten. Dabei soll ein neuer Partnerschaftsvertrag vorbereitet werden.

Die Beteiligten wollen beraten, wie junge Leute auch in Zukunft stark in die Zusammenarbeit eingebunden werden können und wie sich die Partnerkirchen für die Bewahrung der Schöpfung und für Klimagerechtigkeit einsetzen können.

Einmalige Allianz seit 1960

Mit dabei sind der Trierer Bischof Stephan Ackermann, der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer und der Vorsitzende der bolivianischen Bischofskonferenz, Ricardo Centellas. Das Bistum Trier und die Kirche Boliviens pflegen seit 1960 eine in dieser Form und Dauer bundesweit einmalige Allianz.

Das Bistum Hildesheim stieg 1987 in die Partnerschaft mit ein. Sie kommt unter anderem in gemeinsamen Hilfsprojekten, Begegnungsreisen und Freiwilligeneinsätze junger Menschen zum Ausdruck.

Bischof Stephan Ackermann / © Julia Steinbrecht (KNA)
Bischof Stephan Ackermann / © Julia Steinbrecht ( KNA )
Quelle:
KNA