Die Stadt Rehna in Mecklenburg-Vorpommern darf sich ab sofort "Klosterstadt" nennen. Das teilte am Mittwoch das Innenministerium in Schwerin mit. Mit der Bezeichnung werde "die lange Geschichte des ehemaligen Frauenklosters als religiöses, kulturelles und gesellschaftliches Zentrum in Rehna" offiziell anerkannt, sagte Innenminister Christian Pegel (SPD).
Im Oktober vergangenen Jahres hatte die Stadtvertretung beschlossen, die Bezeichnung zu beantragen. Ziel sei es, die historische Identität der Stadt zu stärken und den Kulturtourismus zu fördern.
Zur Geschichte des Klosters
Das 1237 gegründete Frauenkloster bestand eigenen Angaben zufolge bis 1552 und wurde nach der Reformation säkularisiert. Viele Teile der Klosteranlage sind dabei erhalten geblieben, wie die Kirche, drei Flügel des Kreuzgangs sowie Teile des Propsteigebäudes. Die Klosteranlage werde kontinuierlich öffentlich genutzt.