Kardinal Marx will nach Isolation wieder auftreten

Quarantäne bis Korbinian

Am 20. November endet die jährliche Festwoche zu Ehren des Münchner Bistumspatrons Korbinian. Bis dahin möchte Kardinal Marx wieder fit sein. Er hatte sich trotz Impfung mit dem Coronavirus angesteckt und befindet sich in Isolation.

Reinhard Kardinal Marx predigt beim Eröffnungsgottesdienst der Herbstvollversammmlung der Bischöfe / © Julia Steinbrecht (KNA)
Reinhard Kardinal Marx predigt beim Eröffnungsgottesdienst der Herbstvollversammmlung der Bischöfe / © Julia Steinbrecht ( KNA )

Der wegen einer Coronainfektion häuslich isolierte Münchner Kardinal Reinhard Marx (68) will unmittelbar nach Ablauf der Quarantäne wieder öffentlich auftreten. Die Erzdiözese München und Freising kündigte am Mittwoch einen Festgottesdienst mit Marx am 20. November im Freisinger Mariendom an.

Damit endet die jährliche Festwoche zu Ehren von Bistumspratron Korbinian. Marx habe sich trotz zweifacher Impfung angesteckt und milde Symptome, hieß es am Montag.

Mitglied des Kardinalsrates

Der 68-jährige Marx ist einer der prominentesten katholischen Bischöfe in Deutschland: Seit 2008 ist er Erzbischof von München und Freising, 2010 wurde er Kardinal, und von 2014 bis 2020 war er Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Auch in den Vatikan hat er enge Verbindungen. Seit 2013 ist er Mitglied des Kardinalsrates von Papst Franziskus.

Quelle:
KNA