So sagte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Sonntag). Zugleich warnte er vor Alarmismus. "Die Gesellschaft wird nicht immer brutaler", betonte er. "Feststellbar sind aber Gruppen, für die schwere Gewalt etwas Normales ist."
Gemeinsam gegen Angriffe
Rund um den Jahreswechsel 2022/23 hatte es in verschiedenen deutschen Städten Ausschreitungen gegeben. Dabei wurden etwa Angriffe auf Einsatzkräfte mit Böllern und Feuerwerksraketen gemeldet. Kopelke sagte, Verbote oder schärfere Strafen würden seiner Ansicht nach nicht gegen solche Übergriffe helfen. "Der Staat gewinnt nicht durch Repression."
Gewalt gegen Uniformierte zu lösen, sei eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. "Da müssen Schulen, Justiz, Sozialarbeit, die lokale Politik und Nachbarschaftsinitiativen gemeinsam an einem Strang ziehen", forderte der Polizeigewerkschafter.