Pax Christi fordert deutschen Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag

"Atomwaffen widersprechen dem christlichen Glauben"

Was hilft gegen die Gefahr durch Atomwaffen? Die katholische Friedensbewegung Pax Christi hält ein internationales Verbot für notwendig. Deutschland hat sich einem entsprechenden Abkommen bisher nicht angeschlossen.

Symbolbild Atomwaffen / © Andy Gin (shutterstock)

Die katholische Friedensbewegung Pax Christi fordert von Deutschland einen Beitritt zum vor fünf Jahren in Kraft getretenen Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen. 

Heiliger Stuhl hat sich Vertrag angeschlossen

"Atomwaffen widersprechen dem christlichen Glauben an die unantastbare Würde jedes Menschen und an den Gott des Lebens", teilte die Organisation am Mittwoch in Berlin mit. Seit dem Inkrafttreten am 22. Januar 2021 hätten sich 99 Staaten dem Vertrag bereits angeschlossen. Auch der Heilige Stuhl gehört dazu. NATO-Staaten sind nicht darunter. Pax Christi fordert den Beitritt Deutschlands seit Jahren.

Pax Christi

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. (pax christi)

Friedenstauben (dpa)
Friedenstauben / ( dpa )
Quelle:
KNA