Papstreise nach Bulgarien und Nordmazedonien

Papst will für Kultur der Begegnung werben

Papst Franziskus reist am Sonntag zu nach Bulgarien und Nordmazedonien. Er wird dort drei Tage bleiben. Es ist seine 29. Auslandsreise. Was steht im Mittelpunkt des Besuchs?

Papstreise (dpa)
Papstreise / ( dpa )

Wenige Tage vor seinem Besuch in Nordmazedonien hat Papst Franziskus sich in einer Videobotschaft an die Bevölkerung gewandt. Er komme, um eine für Europa so wichtige Kultur der Begegnung und Geschwisterlichkeit zu stärken. Nordmazedonien sei dafür ein gutes Land; die "besondere Schönheit des Landes" verdanke sich "der Verschiedenheit der Kulturen, Ethnien und Religionen".

Seit der Unabhängigkeit des Landes 1991 habe sich der Vatikan bemüht, freundschaftliche und diplomatische Beziehungen zu dem Land aufzubauen. Diese sollten auch durch die Reise gestärkt werden, sagte der Papst.

Papst will Gedenkstätte Mutter Teresas besuchen

Weiter erinnerte Franziskus an die Ordensgründerin und Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa, die in Skopje, der Hauptstadt des heutigen Nordmazedonien, geboren wurde. In Skopje will der Papst eine Gedenkstätte Mutter Teresas besuchen und dort mit verschiedenen Kirchen- und Religionsführern zusammentreffen.

Franziskus bricht am Sonntag zu seiner ökumenisch geprägten Visite nach Bulgarien auf. Am Dienstag reist er zu einem eintägigen Besuch nach Nordmazedonien weiter. Es ist die dritte Reise des Kirchenoberhaupts in die Balkanregion.

Quelle:
KNA