Papst schickt Medikamente in türkisches Erdbebengebiet

10.000 Arzneiprodukte

Rund sieben Wochen nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien mit mindestens 56.000 Toten lässt Papst Franziskus erneut Medikamente in das Krisengebiet schicken.

Erdbeben in der Türkei / © Francesco Pistilli (KNA)
Erdbeben in der Türkei / © Francesco Pistilli ( KNA )

Die Sendung mit 10.000 Arzneiprodukten kam über Linienflüge zwischen Montag und Dienstag in der Türkei an, wie die Vatikanbehörde für den Dienst der Nächstenliebe am Dienstag mitteilte. Die Hilfe wurde zusammen mit der türkischen Botschaft beim Heiligen Stuhl koordiniert. Kurze Zeit nach dem Erdbeben hatte der Päpstliche Wohltätigkeitsdienst bereits Hilfsgüter in die betroffene Region gebracht, wie es hieß. Zudem verschickte der Vatikan Ende Februar drei Paletten mit Medikamenten.

Erdbeben in der Türkei und in Syrien

Vor knapp zwei Wochen hat ein schweres Beben der Stärke 7,7 die Südosttürkei und den Norden Syriens erschüttert, Stunden später folgte ein Beben der Stärke 7,6. Die Zahl der bestätigten Toten in der Türkei und Syrien liegt bei mehr als 45 000. Zehntausende wurden zudem verletzt, Tausende gelten noch als vermisst.

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte den Erdbebenopfern am Samstag die Solidarität Deutschlands versichert. Deutsche Hilfskräfte waren in der Region im Einsatz, die Luftwaffe unternahm Hilfsflüge. (dpa, 19.2.23)

Erdbebenkatastrophe in der Türkei / © Petros Giannakouris/AP (dpa)
Erdbebenkatastrophe in der Türkei / © Petros Giannakouris/AP ( dpa )
Quelle:
KNA