Papst Leo XIV. setzt am Mittwoch seine elftägige Afrikareise fort. Am Morgen fliegt er von Algerien weiter nach Kamerun, wo er bis Freitag bleiben wird. In der Hauptstadt Yaoundé ist nach einem Höflichkeitsbesuch beim Präsidenten der Republik ein Treffen mit Behörden, Zivilgesellschaft und Diplomatischem Corps geplant. Später will der Papst ein Waisenhaus besuchen und die Bischöfe des zentralafrikanischen Landes treffen.
Kamerun war einst deutsche Kolonie
Nach der deutschen Kolonialherrschaft (1884-1916) wurde die Region zwischen Frankreich und Großbritannien aufgeteilt. Nach der Unabhängigkeit 1960/61 entstand ein Staat, der bis heute mit dem Erbe der Zweisprachigkeit und mit internen Konflikten zu kämpfen hat.
Weitere Stationen der Afrikareise Leos XIV. sind bis 23. April Angola und Äquatorialguinea. Es ist die bisher längste Reise des vor knapp einem Jahr gewählten Oberhaupts der rund 1,4 Milliarden Katholiken, erster gebürtiger US-Amerikaner im Papstamt.