Die Wahl eines US-Amerikaners zum Papst habe einen "Wendepunkt in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche" markiert. Das hat der legendäre Hollywood-Regisseur Martin Scorsese über Papst Leo im "Time Magazin" geschrieben.
Er erwarte vom neuen Kirchenoberhaupt frische Impulse. "Papst Franziskus hat immer betont, dass die Kirche kein Gebäude oder Symbol sei, sondern die tatsächlichen Lehren Jesu. Ich glaube, dass Papst Leo diese Ansicht teilt." Wie Franziskus scheine Papst Leo sich dafür einzusetzen, den Laien eine aktivere Rolle in der Führung des Glaubens und der Ausübung der Nächstenliebe zu geben.
Papst Franziskus war sechsmal unter Top 100
Neben dem Papst ist ein Kreis von Persönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen in der Top-100-Liste 2026 vertreten. Zu den Ausgewählten zählen etwa US-Präsident Donald Trump, Chinas Staatspräsident Xi Jinping, aber auch die Schauspielerin Dakota Johnson ("Fifty Shades of Grey") und die britische Sängerin Victoria Beckham. Deutsche sind in diesem Jahr nicht dabei.
Leo XIV. ist nicht der erste Papst unter den Top 100 des US-Magazins. Seine Vorgänger Franziskus (sechsmal) und Benedikt XVI. (dreimal) wurden mehrfach nominiert.