Papst Leo XIV. erhält US-Freiheitsmedaille

Einsatz für Verteidigung des Glaubens

Am 4. Juli feiern die USA ihr 250-jähriges Bestehen. Am Vortag soll einer ihrer berühmten Söhne eine hohe Auszeichnung erhalten. Allerdings wird sich Papst Leo XIV. lediglich digital aus dem Vatikan zu der Veranstaltung dazuschalten.

Papst Leo XIV. ins Gebet versunken / © Gregorio Borgia/AP (dpa)
Papst Leo XIV. ins Gebet versunken / © Gregorio Borgia/AP ( dpa )

Am 3. Juli, dem Vortag des 250. Geburtstags der USA, wird Papst Leo XIV. die Freiheitsmedaille des National Constitution Center in Philadelphia verliehen. Wie das Portal Vatican News berichtet, findet die Verleihung im Rahmen einer Videoschalte statt. Der Papst werde zu diesem Anlass eine Ansprache halten, die aus dem Vatikan nach Philadelphia übertragen wird.

Einsatz für Verteidigung des Glaubens

Die private Organisation, die das National Constitution Center trägt, verleiht die Freiheitsmedaille in diesem Jahr zum 38. Mal. Zu den früheren Preisträgern gehörten Nelson Mandela, Michail Gorbatschow und Kofi Annan sowie mehrere US-Präsidenten und Verfassungsrichter.

In der vom Preiskomitee veröffentlichten Begründung heißt es, mit der Auszeichnung solle der lebenslange Einsatz von Robert Prevost/Leo XIV. für die Verteidigung von Glaubens-, Gewissens- und Meinungsfreiheit gewürdigt werden. Diese seien von den Vätern der US-Verfassung im Ersten Verfassungszusatz ("First Amendment") festgeschrieben worden.

Die katholische Kirche in den USA

Die römisch-katholische Kirche ist die größte Glaubensgemeinschaft der USA, denn die Protestanten teilen sich in verschiedene Konfessionen. Ein knappes Viertel der US-Amerikaner ist katholisch, die meisten Katholiken leben im Nordosten und im Südwesten. Genaue Zahlen sind schwierig, weil in den USA der Wechsel einer Konfession sehr häufig vorkommt.

Die katholische Kirche in den USA / © rawf8 (shutterstock)
Die katholische Kirche in den USA / © rawf8 ( shutterstock )
Quelle:
KNA