Papst feiert Gottesdienst zu Mariä Lichtmess

Kerzenweihen und Lichterprozessionen

Am 2. Februar feiert Papst Franziskus eine Messe zum katholischen Fest "Darstellung des Herrn". Das teilte der päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Diego Ravelli, mit. Das Fest wird im Volksmund "Mariä Lichtmess" genannt.

Papst Franziskus (l.) und Erzbischof Diego Giovanni Ravelli (r.) (Archiv) / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Franziskus (l.) und Erzbischof Diego Giovanni Ravelli (r.) (Archiv) / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Traditionell damit verbunden sind Kerzenweihen und Lichterprozessionen. Vor der Liturgiereform von 1970 ging am 2. Februar - also 40 Tage nach Weihnachten - die Weihnachtszeit zu Ende. 

Fest nimmt Bezug auf das Lukas-Evangelium

Das Fest nimmt Bezug auf das Lukas-Evangelium: Demnach wurde Jesus wie alle jüdischen Erstgeborenen 40 Tage nach seiner Geburt von seinen Eltern zum Tempel gebracht und durch ein Opfer dem Herrn "dargestellt".

2. Februar auch "Welttag des geweihten Lebens"

Zugleich begeht vor allem die katholische Kirche in Italien den 2. Februar als "Welttag des geweihten Lebens"; damit sind Mitglieder kirchlicher Orden oder Säkularinstitute gemeint. 

Mariä Lichtmess

Am 2. Februar feiert die katholische Kirche das Fest der "Darstellung des Herrn", im Volksmund Mariä Lichtmess genannt. Traditionell damit verbunden sind Kerzensegnungen und Lichterprozessionen.

40 Tage nach Weihnachten ging damit früher in vielen katholischen Familien die Weihnachtszeit zu Ende. Seit der Liturgiereform von 1970 endet der Weihnachtsfestkreis aber offiziell schon am Sonntag nach dem 6. Januar. Manche halten allerdings am alten Brauch fest und bauen erst zu Lichtmess ihre Krippe ab.

Kerzen an Mariä Lichtmess / © Harald Oppitz (KNA)
Kerzen an Mariä Lichtmess / © Harald Oppitz ( KNA )
Quelle:
KNA