Bistum Limburg benennt Ansprechpartner für queere Menschen

Offenheit für die Vielfalt

Das Bistum Limburg hat zwei Ansprechpartner für queere Menschen ernannt. Zu ihren Aufgaben gehören laut Bistum unter anderem die Förderung von Begegnungen und die Ausarbeitung von Konzepten, die Ausgrenzung entgegenwirken.

Mann mit einer Regenbogenfahne / © lazyllama (shutterstock)
Mann mit einer Regenbogenfahne / © lazyllama ( shutterstock )

"Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle (LSBTI) sind in der Kirche willkommen und gehören zum kirchlichen Leben dazu", teilte das Bistum am Montag mit. Zu den Aufgaben der Beauftragten Susanne Gorges-Braunwarth und Holger Dörnemann zähle LSBTI-Seelsorge. Zudem sollen sie ein Konzept entwickeln, das Begegnung mit LSBTI-Menschen fördert und Ausgrenzung entgegenwirkt.

Das Bistum will den Angaben zufolge mit den Kontaktpersonen ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen. Die LSBTI-Seelsorge gehe auf einen Beschluss des Diözesansynodalrates von 2020 zurück. Ziel sei ein wertschätzender Umgang mit Menschen verschiedener sexueller Orientierungen und Offenheit für die Vielfalt partnerschaftlicher Lebens- und Familienformen.

Quelle:
KNA