Nur ein geringer Teil der Deutschen verreist an Ostern

Mehrheit bleibt daheim

Mehr als die Hälfte der Menschen bleibt über die Feiertage lieber zu Hause. Laut einer Umfrage von YouGov verzichten 53 Prozent auf Kurzreisen oder Urlaub. Außerdem sei die Vorfreude auf Ostern bei vielen eher gering.

Symbolbild Familie am Flughafen / © Olena Yakobchuk (shutterstock)
Symbolbild Familie am Flughafen / © Olena Yakobchuk ( shutterstock )

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland bleibt einer Umfrage zufolge über die Osterfeiertage mit schöner Regelmäßigkeit zu Hause. Laut der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov erklärten 53 Prozent, sie nutzten die Osterzeit nie für Kurzreisen oder Urlaub.

Insgesamt 6 Prozent gaben an, regelmäßig zur Osterzeit zu verreisen. 19 Prozent sagten, sie täten dies gelegentlich. 20 Prozent erklärten, selten zu verreisen, 2 Prozent machten keine Angaben.

Nicht alle haben Lust auf die Feiertage

Die Vorfreude auf Ostern hält sich derweil bei den Befragten offenbar in Grenzen. 39 Prozent sagten, sie freuten sich eher oder sehr auf die Feiertage. 36 Prozent gaben an, sich "teils/teils" auf Ostern zu freuen. 18 Prozent erklärten, sich überhaupt nicht oder eher nicht zu freuen. 8 Prozent machten keine Angabe.

Das Online-Marktforschungsinstitut hatte am 31. März 2.796 Personen in Deutschland ab 18 Jahren befragt. Nach Angaben von YouGov sind die Erkenntnisse repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Ostern

An Ostern feiern Christen ihr wichtigstes Fest: die Auferstehung Jesu am dritten Tag nach dem Tod am Kreuz. Die Botschaft von Kreuz und Auferstehung ist das Fundament ihres Glaubens. Kerngehalt ist, "dass am Ende das Leben über den Tod, die Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit über das Unrecht, die Liebe über den Hass und selbst über den Tod siegen wird", so der katholische Katechismus.

Seit dem Konzil von Nizäa im Jahre 325 wird das älteste Fest der Christenheit am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert.

Osterkerzen / © Harald Oppitz (KNA)
Osterkerzen / © Harald Oppitz ( KNA )
Quelle:
KNA