Nikolaus-Roboter empfängt Gäste im größten Computermuseum

Tradition trifft Moderne

Ein Nikolaus-Roboter empfängt in der Adventszeit im Paderborner "Heinz Nixdorf MuseumsForum" die Gäste. Der Museumsroboter trägt Mantel, Bischofsstab und Mitra und tritt vom 6. bis 24. Dezember auf, wie das Bonifatiuswerk erklärte.

HNF-Geschäftsführer Dr. Jochen Viehoff (l.),Museumsroboter Pepper mit Mantel, Bischofsstab und Mitra und Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes. / © Sergei Magel (HNF)
HNF-Geschäftsführer Dr. Jochen Viehoff (l.),Museumsroboter Pepper mit Mantel, Bischofsstab und Mitra und Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes. / © Sergei Magel ( HNF )

Der interaktive Nikolaus erzählt den kleinen und großen Besucher vom Heiligen Nikolaus von Myra, führt durch die Ausstellung und verteilt süße Überraschungen.

Mit der Aktion unterstützt das weltweit größte Computermuseum auch in diesem Jahr die Adventskampagne des Bonifatiuswerkes, das seit über 20 Jahren unter dem Motto "Weihnachtsmannfreie Zone" den Heiligen Nikolaus als Freund der Kinder und Helfer von Menschen in Not wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein bringen will.

Verbindung von Tradition und Moderne

Der HNF-Roboter mit rotem Bischofsmantel und Mitra verbinde auf schöne Weise die christlichen Traditionen mit der heutigen Zeit, sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerks, Georg Austen. "Das Vorbild des Heiligen Nikolauses erinnert uns daran, Werte wie Nächstenliebe und Uneigennützigkeit in den Fokus unseres Handelns zu rücken."

Die Nikolaus ist seit Jahrhunderten einer der beliebtesten christlichen Volksheiligen. Er wird wegen seines vorbildlichen Lebens und seiner Wohltätigkeit verehrt. Im dritten und vierten Jahrhundert gab es tatsächlich einen Bischof Nikolaus in Myra in der heutigen Türkei.

Er soll an einem 6. Dezember gestorben sein, vermutlich im Jahr 343. Außerdem lebte im sechsten Jahrhundert Abt Nikolaus von Sion im kleinasiatischen Lykien. Beide Lebensgeschichten wurden wohl miteinander verschmolzen.

Bonifatiuswerk in Kürze

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken mit Sitz in Paderborn unterstützt Katholiken in einer Minderheitensituation, der sogenannten Diaspora, in Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum. Das Wort Diaspora kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Zerstreuung".

Das Bonifatiuswerk wurde 1849 in Regensburg vom Katholischen Verein Deutschlands als "Missionsverein für Deutschland mit dem Namen Bonifatius-Verein" gegründet. Namensgeber ist der als Apostel der Deutschen geltende heilige Bonifatius (672/675-754).

Schild mit Logo am Eingang des Hauptsitzes des Bonifatiuswerkes / © Andreas Kühlken (KNA)
Schild mit Logo am Eingang des Hauptsitzes des Bonifatiuswerkes / © Andreas Kühlken ( KNA )

Quelle:
epd