Mit Erzbischof Koch beim Eis über den Glauben sinnieren

Neues Projekt "paradEIS"

Berlins Erzbischof Heiner Koch wird am Donnerstag der kommenden Woche zum "Eisdealer". Dann verteilt er von einem "Eistruck" beim Berliner Palais Populaire kostenlos Kugeln mit besonderen Kreationen an Passanten.

Eiskugeln / © Lukas Gojda (shutterstock)

Das teilte die Pastoralreferentin Carla Böhnstedt am Mittwoch mitteilte. Die katholische Theologin konzipierte gemeinsam mit ihrem Kollegen Christian Andrees das neue Projekt "paradEIS" des Erzbistums Berlin. In den nächsten beiden Augustwochen soll es auf ungewöhnliche Weise zum Gespräch über den christlichen Glauben einladen.

In Zusammenarbeit mit einer Eismanufaktur entwickelten Böhnstedt und Andrees fünf besondere Eissorten. Wer eine Kugel am 12. August beim Eistruck "Unter den Linden 5" zwischen 14.00 und 16.00 Uhr erhält, muss die Zutaten selbst herausfinden. Dies solle auch zu einem Gespräch darüber anregen, "wie der Glaube schmeckt und wie er schmecken sollte", erläuterte Böhnstedt und betonte: "Wir sind neugierig auf die Antworten."

Eistruck weiter unterwegs

Für die Aktion wird ein eigens dafür eingerichtetes Fahrzeug eines Catering-Unternehmens genutzt, das bereits mit der Caritas bei der Versorgung obdachloser Menschen durch einen "Foodtruck" kooperiert hat. Auftakt ist am 11. August beim Palais Populaire, wo der "Eistruck" am 13. und 14. August ebenfalls von 12.00 bis 18.00 Uhr sowie am 12. August von 12.00 bis 21.00 Uhr steht. Der Erzbischof ist dann an dem Tag für zwei Stunden dabei.

Station macht der Truck anschließend vom 16. bis 19. August in Bergen auf Rügen sowie vom 20. bis 22. August bei der Potsdamer katholischen Kirche Sankt Peter und Paul. Gefördert wird das Projekt vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und dem Hamburger Verein "Andere Zeiten", die neue kirchliche Initiativen unterstützen.

Erzbischof Heiner Koch / © Harald Oppitz (KNA)
Erzbischof Heiner Koch / © Harald Oppitz ( KNA )
Quelle:
KNA